In Österreich vergibt die öffentliche Hand pro Jahr über 60 Milliarden Euro. Öffentliche Auftraggeber suchen auch im Kreativ-Bereich nach passenden Anbietern. Wie man öffentlichen Auftraggebern zeigt, dass man geeignet ist, wie eine elektronische Angebots-Abgabe erfolgt und wie man an öffentliche Aufträge herankommt, wurde von den ANKÖ-Vergabe-Expertinnen und Experten geklärt.

13.09.2018

Der ANKÖ – Auftragnehmerkataster Österreich freut sich nun bereits mehrere Jahre erfolgreicher Kooperationspartner von designaustria zu sein. Für uns als Komplettanbieter im Vergabebereich ist designaustria der ideale Partner in Bezug auf die österreichische Kreativszene. Ob Grafikdesign, Raumgestaltung, Multimedia, Architekturbüro oder Werbeagentur, mit keinem anderen Partner können Österreichs Designschaffende besser erreicht werden, als mit designaustria.

Aus dieser synergetischen Partnerschaft kam bereits der dritte gemeinsame Termin, eben am Mi. 12. September 2018 zustande. Unter dem Titel „Schnell und einfach zu öffentlichen Aufträgen“ referierte der ANKÖ vor fast ausverkauftem Hause, dem designforum im Wiener Museumsquartier. Nach einer Einleitung durch designaustria Geschäftsführer Prof. Severin Filek, M.A. übernahm ANKÖ das Wort und Neu-Geschäftsführer Emir Prcic, MBA berichtete vom Potential der in Österreich und der EU zur öffentlichen Vergabe ausgeschriebenen Aufträgen. 

Im zweiten Teil präsentierte Mag. Valerie Köhl, Teamleiterin der Abteilung ANKÖ Liste geeigneter Unternehmer® - LgU, von den Rahmenbedingungen, Vorteilen und Chancen für kreative Unternehmen, sich in der Liste geeigneter Unternehmen listen zu lassen, um von öffentlichen Auftraggebern schnell und einfach gefunden zu werden.

In Teil drei berichtete Tamara Pfaffl, BSc (WU), Support e-Vergabe, vom ANKÖ-Portal www.vergabeportal.at, dessen Hauptvorteil darin besteht, attraktive Bekanntmachungen zu veröffentlichen, und strategische Suchmöglichkeiten darin anzubieten. So können die täglich neu ankommenden 2.500 Bekanntmachungen sofort und gezielt nach eigenen Suchkriterien durchforstet werden.

Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte der vierte Teil des Abends dar, wo wir einen Exklusivgast aus der österreichischen Kreativszene gewinnen konnten, die Realität der Bieterseite aus erster Hand darzulegen: Istvan Szilagyi, CEO von der Agentur „Manufaktur für Neue Medien“. Seine bildhafte Vermittlung der tatsächlichen Abwicklungstätigkeit auf Bieterseite führte bei so manchen Gästen zu einem merklichen Aha-Effekt und zu einer unvoreingenommeneren Ansicht der Vorteile, Chancen aber auch Aufwände auf Bieterseite. Nach massivem Aufwand in der Anfangsphase kann beim Gewinnen einer Ausschreibung ein oft richtig großer Auftrag an Land gezogen werden, der die zeitlichen und finanziellen Aufwände um ein vielfaches übersteigt, und ein nennenswerter geschäftlicher Erfolg für seine Agentur ist, so Istvan Szilagyi. Die Aufträge, die er über Ausschreibungsportale gewinnen konnte, bewegten ihn dazu weiterhin bei öffentlichen Vergaben mitzubieten. Istvan Szilagyi hat den gesamten Abend für wertvolle Inputs gesorgt, und viele Fragen und Diskussionen direkt aus Bietersicht beantwortet. Somit war er ein unschätzbares Bindeglied zwischen der ANKÖ-Vergabeportal-Welt und der teils aufwendigen Vergaberealität, die Bieter erleben, um zu öffentlichen Aufträgen zu kommen.

Vielen Dank an dieser Stelle an ihn und Katja Seidel von der Manufaktur für Neue Medien und Prof. Severin Filek und Katrin Weber von designaustria für die fantastische Organisation und die aktive Teilnahme, die die Veranstaltung mitunter erst zu einem vollen Erfolg gemacht haben. Und nicht zuletzt ein Dankeschön an das gesamte beteiligte Team des ANKÖ für all die Vorbereitungen und Arbeiten im Hintergrund. 

Fotos: Thomas Gerstl (1-3, 5, 6, 8-16) und Emir Prcic (4, 7) Copyright ANKÖ 2018.

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