Großer Erfolg in kleinem Land: ANKÖ setzt sich gegen den Mitbewerb aus Deutschland und der Schweiz durch – das Fürstentum Liechtenstein beauftragt ANKÖ mit der Umsetzung der eVergabe.

Ob es ein kleiner Schritt für das Fürstentum Liechtenstein ist, wissen wir nicht – aber, dass es ein großer ist für den ANKÖ, wissen wir auf doppelte Weise.

Ein großer Schritt, weil die ANKÖ eVergabe sich gegen den Mitbewerb aus Deutschland und der Schweiz durchgesetzt hat, und ein zweiter großer Schritt, weil ANKÖ sich erstmals in seiner mehr als zwanzigjährigen Geschichte über die österreichische Grenze hinweg um eine Beauftragung aus dem Europäischen Umfeld beworben hat.

Nach knapp einem Jahr an Vorbereitungszeit erreichte uns die Beauftragung der Liechtensteiner Landesverwaltung per Direktvergabe: ANKÖ liefert die eVergabe für das Fürstentum auf unbestimmte Zeit.

Im Juni 2021 ging die eVergabe-Plattform https://www.vergabeportal.li online, die auch über eine Schnittstelle zum Amtsblatt von Liechtenstein verfügt. Ein weiteres Feature ist die Einbindung der „e-ID“ (bzw. „eID.li“), der offiziellen staatlichen digitalen Identität des Fürstentums Liechtenstein – einem Pendant zur österreichischen eSignatur bzw. Handy-Signatur. Somit ist der komplette e-Vergabeprozess vollständig abgebildet.

Jakub Balaz, MBA, eVergabe-Leiter des ANKÖ: „Ein großer Schritt für die österreichische Vergabewelt! Mit großer Begeisterung haben wir uns mit der ANKÖ eVergabe erstmals um einen internationalen Auftrag beworben und uns gegen sämtliche Mitbewerber aus der EU durchgesetzt. Wir haben somit bewiesen, auch im Europäischen Vergleich beste Vergabelösungen anzubieten zu können und freuen uns über das Vertrauen, welches das Fürstentum Liechtenstein uns und unserer Produktqualität entgegenbringt.“

„Die Weiterentwicklung unserer Vergabelösungen in Richtung internationaler Beauftragung hat zahlreiche nützliche neue Funktionen hervorgebracht, wie zum Beispiel die Mehrsprachigkeit unserer Portale oder die Abwicklung in unterschiedlichen Währungen, wie in diesem Fall dem Schweizer Franken. Unsere Systeme dahingehend neu zu konfigurieren, neue Währungen, neue Schnittstellen und andere Rechtsgrundlagen einzuarbeiten, hat uns immenses Wissen für weitere eventuelle Schritte in Richtung internationaler europäischer Aufträge gebracht.“, so Balaz weiter.

„Die liechtensteinische Beauftragung ist österreichische Wertschöpfung für einen europäischen Kunden, der uns zeigt, wo ANKÖ im EU-Vergleich steht, nämlich an einer Position, die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Auch wenn wir darauf sehr stolz sind, bleibt der Fokus unserer Vergabelösungen dennoch primär auf Österreich ausgerichtet.“, so Balaz abschließend.

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