Auf „Umweltgerechtheit der Leistung“ ist im Vergaberecht zwingend Bedacht zu nehmen. Lesen Sie hier, wie die innovativen digitalen Lösungen des ANKÖ die öffentliche Hand bei der Erfüllung dieser gesetzlichen Anforderung in ihrer Rolle als öffentliche/r Auftraggeber:in und der damit einhergehenden Vorbildfunktion unterstützen.

Neben innovativen und sozialpolitischen Kriterien können gemäß § 20 Abs 5 BVergG 2018 nunmehr auch ökologische Aspekte innerhalb einer öffentlichen Beschaffung von öffentlichen Auftraggeber:innen berücksichtigt werden. Darunter fallen z.B. Maßnahmen zu Erhöhung der Energie- oder Materialeffizienz, der Abfall- und Emissionsvermeidung sowie der Erhöhung des Bodenschutzes.

Digitale Lösungen des ANKÖ für die nachhaltige Vergabe

So unterschiedlich die Wege sind, so einheitlich ist das Ziel: Auf die „Umweltgerechtheit der Leistung“ ist im Vergaberecht zwingend Bedacht zu nehmen. Die öffentliche Hand muss daher dieser gesetzlichen Anforderung in ihrer Rolle als öffentliche/r Auftraggeber:in und der damit einhergehenden Vorbildfunktion nachkommen. Unterstützung findet sie in den innovativen digitalen Lösungen des ANKÖ.

Die ANKÖ eVergabe+ und ihre „grünen“ Vorteile

Die ANKÖ eVergabe+ erleichtert hierbei die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Plattform stellt Funktionen wie z.B. nachhaltige Wertungsschemen oder Kriterienkataloge bereit, die effizientes Arbeiten erleichtern. So können Ausschreibungen mit der ANKÖ eVergabe+ nachhaltig ausgestaltet und angelegt werden. Zuletzt genannte Kriterienkataloge geben öffentlichen Auftraggeber:innen die Möglichkeit, eigene (grüne) Kataloge einzurichten.

Zusammengefasst erlaubt diese Funktion, eine einheitliche und wiederverwendbare Vorlage für spezifische (grüne) Kriterien im Vergabeverfahren zu erstellen und in einer Bieter:innen-Maske zu veröffentlichen.

Nachhaltigkeits-Eignungsprüfung mit der ANKÖ LgU

Eine weitere Plattform des ANKÖ, die die nachhaltige Beschaffung unterstützt, ist die ANKÖ Liste geeigneter Unternehmen® (LgU). In dieser Datenbank werden von Unternehmen Daten als Eignungsnachweise bereitgestellt, auf welche die öffentlichen Institutionen im Rahmen der Eignungsprüfung zugreifen können. Durch automatisierte Schnittstellen wird die Aktualität der Daten ganzjährig garantiert.

Für eine grüne Beschaffung stechen in der LgU zwei automatisierte Schnittstellen hervor:

  • Einerseits die Schnittstelle zum Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, welches das Umweltzeichen ausstellt. Das Umweltzeichen stellt Anforderungen an Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit (unter anderem auch an die Gebrauchstauglichkeit) bezogen auf ein Produkt. Bei der Schnittstelle zum Umweltzeichen ist das jeweilige Zertifikat direkt verlinkt. Diese Schnittstelle wird tagesaktuell abgeglichen und allfällige Zertifikate werden automatisiert eingespielt.
  • Andererseits bietet die LgU eine Schnittstelle zum „EMAS-Register“ (Eco-Management and Audit Scheme) des Umweltbundesamtes. EMAS ist ein betriebliches Umweltmanagementsystem und zielt auf Unternehmen bzw. sonstige Organisationen ab, welche die Energie- und Materialeffizienz systematisch verbessern sowie Maßnahmen ergreifen, um schädliche Umweltauswirkungen zu verhindern bzw. umweltbezogene Risiken zu reduzieren.

„Grüne" Zertifikate & Gütesiegel aktuell halten leicht gemacht

Unabhängig von den von ANKÖ bereitgestellten Schnittstellen steht es den Unternehmen selbstverständlich frei, weitere Zertifikate bereitzustellen. Eine automatisierte Erinnerungsfunktion erleichtert das Arbeiten mit Gütesiegeln und unterstützt Anwender:innen dabei, ihre Zertifikate aktuell zu halten.

Fest steht, dass ANKÖ als Vergabeplattformanbieter weiterhin die digitalen Softwarelösungen schärfen wird, um ökologische Aspekte einfach und effizient in Vergabeverfahren einfließen lassen zu können, damit Auftraggeber:innen auch zukünftig ihren rechtlichen Verpflichtungen effektiv und digital nachkommen können.

Der ganze Artikel

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel als Auszug der Zeitschrift „Nachhaltigkeitsrecht“:
ANKÖ: Mittels E-Plattform zur grünen Vergabe“ (pdf, 6 MB).

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