Das (R) rechts oben zeigt es: ANKÖ®, Vergabedialog®, LgU®, Liste geeigneter Unternehmen® - alles geschützte Markenzeichen des Auftragnehmerkataster Österreich.

Ein kleines „R“ macht einen großen Unterschied. Das eingekreiste „R“ rechts oberhalb eines Wortes macht aus einem Begriff eine Marke, die zugehörige patentrechtliche Markenanmeldung selbstverständlich vorausgesetzt. So hat ANKÖ als Vergabe-Komplettanbieter mit über 20 Jahren Erfahrung schon früh begonnen, seine mit Bedacht gewählten Produktbenennungen zu schützen.

Eine der ersten Produktbezeichnungen des ANKÖ war damals „FIAKER“. Wir haben zu den historischen Anfängen des ANKÖ Ing. Mag. Rudolf Maier, Geschäftsführer-Stellvertreter in Ruhestand zum Interview gebeten.

Der ANKÖ ist aus dem FIAKER (Firmen- und Auftragnehmer Kataster) hervorgegangen, hieß aber bereits seit seiner Gründung am 23.12.1999 „Auftragnehmerkataster Österreich“. Der Ursprung des „FIAKER“ ging auf die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, als die Stadt Wien begann, eine Liste mit geeigneten Firmen (Kontrahenten) zu führen. Diese Liste (FIAKER) wurde in den Achtzigerjahren digitalisiert. Die zugrunde liegende Software der Stadt Wien wurde bis 2003 auch durch ANKÖ für die LgU verwendet. Die LgU selbst wurde bereits von Beginn des ANKÖ an als solche bezeichnet. D.h., es gab eine klare begriffliche Trennung: Bis 23.12.1999FIAKER der Stadt Wien”, ab 23.12.1999 ANKÖ und Liste geeigneter Unternehmer”.

Im Frühjahr 2003 erfolgte die Produktivsetzung der ersten vom ANKÖ beauftragten und auch damals bereits von ACE umgesetzten Individualsoftware „Liste geeigneter Unternehmer“. Diese leistete elf Jahre gute Dienste, ehe sie im Juni 2014 von der LgU+ abgelöst wurde. Seit September 2020 arbeitet der ANKÖ daher bereits mit der vierten Generation der Software - LGU2020.“

„Liste geeigneter Unternehmer®“ schützen wir markenrechtlich seit 26.01.2005, und das zugehörige Kürzel „LgU®“ seit 18.09.2019. Im Jahre 2019 haben wir die LgU® gendergerecht in „Liste geeigneter Unternehmen®“ umbenannt (geschützt seit 18.09.2019). Selbstverständlich ist auch der Begriff ANKÖ® markenrechtlich (seit 2015) geschützt.

Den Begriff Vergabedialog® haben wir schon am 17.06.2010 schützen lassen, als Wording für Veranstaltungen von ANKÖ, da wir an der Schnittstelle zwischen öffentlicher Hand und der Wirtschaft sind und beide Seiten bei der Abwicklung von Vergabeverfahren unterstützen. Somit haben wir beste Voraussetzungen, zu einem Dialog einzuladen.

Der erste Vergabedialog® fand im November 2007 anlässlich des ANKÖ-Beitrittes des Landes Oberösterreich im kurz davor bezogenen neuen Gebäude der OÖ-Landesregierung am Hauptbahnhof Linz statt. Unter dem Motto „In Linz beginnts!“ erlebten 250 Gäste einen Nachmittag mit praxisbezogenen Impulsreferaten und angeregten Diskussionen“, erinnert sich Rudolf Maier.

„In Niederösterreich hat uns besonders gefreut, dass der Vergabedialog mit 130 TeilnehmerInnen Anstoß für branchenspezifische Dialoge zwischen dem Land und Unternehmen war. Dabei ging es im Wesentlichen um mögliche Vereinfachungen des administrativen Aufwandes bei Vergabeverfahren für Unternehmen, z.B. durch Straffung der allgemeinen Vertragsbedingungen“, so Rudolf Maier weiter.

Der mit 430 TeilnehmerInnen bislang größte Vergabedialog fand in Wien statt, weitere gab es in Graz und Innsbruck.

Als seit 2007 etablierte Veranstaltungsreihe ist der Vergabedialog® heute ein Synonym für den offenen Austausch unter VergabepraktikerInnen, es werden Anliegen der AuftragnehmerInnen und AuftraggeberInnen diskutiert. Ziel dieser Veranstaltung ist seit jeher die Förderung der Kommunikation durch Schaffung einer Möglichkeit, Kontakte und gegenseitiges Verständnis zu und zwischen den vergebenden Stellen und Unternehmen herzustellen. Impulsreferate und die offene Diskussion schaffen die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen und neue Entwicklungen in der Vergabe-Praxis auszutauschen. 

Das Konzept wurde im ANKÖ mit enormem Zuspruch angenommen und freut sich nach wie vor über durchwegs positive Rückmeldungen. ANKÖ hat „Vergabedialog®“ als Marke schützen lassen, um hiermit in weiterer Zukunft gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern die Vergabekultur zu versorgen. Der Titel der Veranstaltung „Vergabedialog®“ ist immer erhalten geblieben, wobei die Art und Weise der Veranstaltung vielfach variiert wurde und auch in Zukunft den gegebenen Umständen angepasst wird.

Es wird auch heuer wieder Vergabedialoge geben. Bereits im April wird der erste ANKÖ Vergabedialog® 2021 stattfinden. Corona-bedingt wird die Veranstaltung ausschließlich online stattfinden: 

ANKÖ Vergabedialog®: „Wettbewerbe und andere Vergabeverfahren rechtssicher und effizient elektronisch abwickeln - mit Fallbeispiel Wiener Stadthalle NEU“ - Ein gemeinschaftliches Webinar des ANKÖ mit der Bundeskammer für ZT (ZiviltechnikerInnen) und ArchitektInnen. 

Somit heißt es auch unter momentan erschwerten Umständen: Wir freuen uns, Sie persönlich beim nächsten ANKÖ Vergabedialog® begrüßen zu dürfen und gemeinsam über spannende Themen im Vergabewesen zu philosophieren. Einladung folgt. 

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