Mit der eVergabe+ hat der ANKÖ ein neues Produkt gestartet: Elektronische Vergabeverfahren werden sowohl für Auftraggeber als auch für Auftragnehmer durch den Einsatz modernster IT-Tools noch effizienter und einfacher durchführbar.

06.03.2017

Mit der eVergabe+ hat der ANKÖ ein neues Produkt gestartet: Elektronische Vergabeverfahren werden sowohl für Auftraggeber als auch für Auftragnehmer durch den Einsatz modernster IT-Tools noch effizienter und einfacher durchführbar.

 

Nach über einem Jahr an Entwicklung und Programmierung hat die neue Webapplikation eVergabe+ nun einen wichtigen Meilenstein erreicht. Mit Montag, 6. März, um 00:08 Uhr ist die Plattform planmäßig in den Live-Betrieb gegangen. „Ich bin sehr stolz auf unser neues Produkt und darauf, dass die Migration in die neue Datenbank so reibungslos funktioniert hat“, sagt ANKÖ IT-Leiter Emir Prcic, MBA.

Dabei war die Aufgabe durchaus komplex. Fünf Millionen Bekanntmachungen wurden dabei auf die neue Plattform transferiert. 300 Gigabyte an Dokumenten, über 400 Tabellen und 555 sogenannte gespeicherte Prozeduren  - damit werden Anweisungen in einer Datenbank durchgeführt – waren für die neue Plattform notwendig.

Bessere Performance

Die Herausforderung bei der neuen Plattform, so Prcic: „Wir haben großes Augenmerk auf die Optimierung der Performance gelegt.“ Das bedeutet, viele Arbeitsschritte werden nicht am Rechner des Kunden durchgeführt, sondern bereits in der Datenbank. Das ist wesentlich, um ein rasches Reagieren des Systems sicherzustellen. „Damit entspricht die eVergabe+ dem modernsten Stand der Technik“, sagt Prcic.

Ein wichtiger Bestandteil einer modernen Plattform ist ebenfalls, dass es nun für Schulungszwecke ein eigenes System gibt. Damit ist das Produktivsystem schlank und schlagkräftig für e-Vergaben der Auftraggeber.

Für Anforderungen gewappnet

Mit der eVergabe+ wird beim ANKÖ aber nicht nur eine neue Applikation, sondern gleichzeitig eine neue Phase der elektronischen Vergabe eingeläutet. Aufgrund einer EU-Richtlinie und nach dem aktuellen Entwurf des neuen Bundesvergabegesetzes wird die elektronische Durchführung von Vergabeverfahren künftig verpflichtend. Mit der eVergabe+ ist man allerdings bereits jetzt für die künftigen Anforderungen gewappnet. Und da das System die Nutzer dabei an wichtigen Stellen aktiv durch den Prozess führt, übernimmt die eVergabe+ am österreichischen Markt eine Vorreiterrolle.

„Das System berechnet zum Beispiel automatisch die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestfristen, wenn der Nutzer eine Veröffentlichung einplant“, sagt Prcic. Zusätzlich helfen ein Verfahrensratgeber und die automatische Erstellung der richtigen Bekanntmachungsformulare den Auftraggebern bei der rechtssicheren Durchführung von Vergabeverfahren. Der Weg in die elektronische Durchführung ist mit der eVergabe+ damit noch bedeutend leichter geworden.

 

 

Für Fragen zur neuen Plattform wenden Sie sich an:

 

Jakub Balaz, BA Mag. Peter Straberger
Marketing, e-Procurement Vertrieb, e-Procurement
t: +43 1 333 66 66 - 22 t: +43 1 333 66 66 -16
m: j.balaz@ankoe.at m: p.straberger@ankoe.at

 

 

  • Home

Auftragnehmerkataster Österreich

ANKÖ Service Ges.m.b.H.

Anschützgasse 1

1150 Wien

Telefon: +43.1.333.66.66.0

office(at)ankoe.at