Mit dem neuen Vergabegesetz kommen auch auf Bieter einige Neuerungen zu. Um die Teilnahme von kleineren Unternehmen an Vergabeverfahren zu erleichtern gibt es Änderungen bei der Regelung zur Losvergabe, aber auch die Festlegung auf einen Maximalumsatz zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit. Wirklich einfach wird die Teilnahme aber mit den richtigen Werkzeugen.

29.05.2018

Mit dem neuen Vergabegesetz kommen auch auf Bieter einige Neuerungen zu. Um die Teilnahme von kleineren Unternehmen an Vergabeverfahren zu erleichtern gibt es Änderungen bei der Regelung zur Losvergabe, aber auch die Festlegung auf einen Maximalumsatz zum Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit. Wirklich einfach wird die Teilnahme aber mit den richtigen Werkzeugen.

 

Aller Anfang ist schwer: Interessieren sich Unternehmen für ein Vergabeverfahren folgen gerade beim ersten Mal eine Reihe von Aufgaben, die es vor dem Zuschlag zu erfüllen gilt. Hat man das Angebot erstellt, dann heißt es für die Eignungsprüfung noch eine Reihe von Nachweisen zu erbringen und zu senden.

Das im Parlament beschlossene Bundesvergabegesetz hat hier bereits zur Vereinfachung das sogenannte „Once-Only-Principle“ für Bieter gestärkt. Das heißt wenn Unternehmen genau dem gleichen Auftraggeber bereits einmal Nachweise in entsprechender Qualität und Aktualität gesendet haben, können sie sich mit dem Verweis auf das exakte Verfahren erneut darauf beziehen und müssen nicht nochmals Dokumente senden.

Dieses Prinzip wird aber nur dann Anwendung finden, wenn Eignungsnachweise nicht in einer aktuelleren Version gefordert werden. Gerade das könnte leicht passieren, wenn Auftraggeber nicht sehr häufig neue Verfahren ausschreiben. Eine komfortable Lösung für Bieter ist daher, beim Eignungsnachweis auf möglichst viele automatisierte Schnittstellen zurückzugreifen: Warum sollte schließlich ein Unternehmen nochmals Daten senden, die bereits im Firmenbuch, im Gewerbeinformationsservice oder bei der Sozialversicherung hinterlegt sind.

Genau dieses Service erfüllt die ANKÖ Liste geeigneter Unternehmer (LgU+): Neben der Möglichkeit Daten wie Referenzlisten oder die Qualifikationen der Mitarbeitern abzuspeichern, bietet die Datenbank insgesamt 12 automatische Schnittstellen, die den Arbeitsalltag der Unternehmen deutlich vereinfachen. Dabei sind Daten aus dem Firmenbuch, vom Kreditschutzverband KSV1870, der Wiener MA 6 für die Abfrage von Kommunalsteuerabgaben oder der Gebietskrankenkassen ebenso tagesaktuell zugänglich, wie Informationen zu Nachhaltigkeitszertifikaten des Umweltbundesamts. Auftraggeber profitieren dabei gleichsam: Sie bekommen so nicht nur tagesaktuelle Daten sondern können zudem über die exklusiven Schnittstellen sogar Abfragen zum Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz und dem Ausländerbeschäftigungsgesetz durchführen.

Die Nutzung der Schnittstellen klappen somit für Bieter und Auftraggeber gleichsam ohne bürokratische Hürden, schnell und komfortabel. Und lässt sich sogar mit wenigen Schritten auch ausweiten: Denn schalten Unternehmen einmalig den Zugriff auf FinanzOnline frei, dann wird auch die Rückstandsbescheinigung ohne weiteres Zutun des Unternehmens aktuell in die Datenbank integriert. Von Seiten des Finanzamts kann dieser Zugang für zwei Jahre lang freigeschalten werden. Das Service kann sich sehen lassen: Unternehmen sparen sich damit viel Arbeitszeit und im Durchschnitt 1.400 €, die andernfalls für Auszüge und Berichte geleistet werden müssten.

Referenzlisten

Zusätzlich zu den automatisch hochgeladenen Dokumenten, müssen einige Dokumente selbst hochgeladen werden: Zum Beispiel Angaben zum Unternehmensumsatz, Strafregisterbescheinigungen oder Dokumente wie Referenz- oder Qualifikationslisten. Als Unternehmen beachten Sie hier, dass Sie für die Nennung von Mitarbeiterqualifikationen die Zustimmung Ihrer Mitarbeiter eingeholt haben. Bei Referenzlisten hingegen liegt die Verpflichtung beim Auftraggeber: Wird ein Zuständiger angeführt, muss der Auftraggeber dafür die Zustimmung seiner Mitarbeiter eingeholt haben. Die Nutzung einer Referenzliste ist für Sie als UnternehmerIn natürlich rechtlich möglich.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung:

Mag. Valerie Köhl
Teamleiterin LgU+
v.koehl(at)ankoe.at

Mag. Jennifer Gutsche
Datenschutzbeauftragte
datenschutzbeauftragter(at)ankoe.at

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