So sieht die Schnittstelle zur e-Certis Infodatenbank beim ANKÖ aus.

Mit wenigen Klicks lassen sich beim ANKÖ Nachweise aus unterschiedlichen Ländern gegenüberstellen.

Um Vergabeverfahren und vor allem den Eignungsnachweis in der EU zu erleichtern, setzt die europäische Kommission auf das Informationssystem e-Certis. Als erster Anbieter in Österreich hat der ANKÖ diese Datenbank nun integriert.

19.06.2017

Um Vergabeverfahren und vor allem den Eignungsnachweis in der EU zu erleichtern, setzt die europäische Kommission auf das Informationssystem e-Certis. Als erster Anbieter in Österreich hat der ANKÖ diese Datenbank nun integriert.

Einfach war es bisher nicht. Wollte ein Unternehmen an Ausschreibungen in der EU teilnehmen, so gab es bislang viele Hürden bis zum Zuschlag: Die elektronische Signatur ist zum Beispiel eine davon. Meist beginnen die Probleme aber bereits viel früher, konkret beim Thema der Eignung. Denn auch wenn sich die Kriterien zwar oft gleichen, so gibt es von Land zu Land und von Sprache zu Sprache große Unterschiede, welche Eignungsnachweise zu erbringen sind und wo Sie die nötigen Dokumente bekommen. Oder wussten Sie wie Firmenbuch, Gewerberegisterauskunft oder Strafregister in Portugal heißen und wie viel diese Auskünfte kosten?

Genau hier setzt e-Certis an: In einer Info-Datenbank werden die unterschiedlichen Dokumente aus den EU-Mitgliedsländern gesammelt und gegenübergestellt, um letztlich wie beim ANKÖ mit einigen wenigen Klicks verglichen zu werden. Gedacht ist das Service sowohl für Unternehmen, die somit bereits im Vorfeld abklären können, wie sie an die nötigen Dokumente kommen. Als auch für Auftraggeber. Bei der Prüfung der Angebote stellen diese mit der Nutzung sicher, dass das Unternehmen auch die relevanten Kriterien erfüllt.

Für Testnutzer freigeschalten

Nachdem der ANKÖ als einer der ersten in Österreich an der Planung beteiligt war, wurde das Informationssystem nun in die Eignungsdatenbank Liste geeigneter Unternehmer integriert und bereits für einige Testuser freigeschalten. Die nächsten Schritte sind bereits vorgezeichnet: Um die volle Leistungsfähigkeit des Services zu garantieren, sind nun die Mitgliedsstaaten gefordert, sämtliche Informationen in der Datenbank zu hinterlegen. In Österreich ist dafür das Bundeskanzleramt zuständig.

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