Die Langzeit-ANKÖ-Kundin Wiener Linien über die ANKÖ eAuktion, seit wann und wie Sie erfolgreich eingesetzt wird, zeitliche Ersparnisse und erhebliche Preisreduktionen, belebten Wettbewerb und beste Preise.

Die Wiener Linien, die wir seit 2011 zu den NutzerInnen unserer Ausschreibungsplattform zählen, bedienen sich – als ANKÖ eAuktions-Pioniere sozusagen - bereits seit nunmehr 2014 der ANKÖ eAuktion. Anlässlich der Optimierung unserer eAuktion-Plattform, die Aufwärts- und Rückwärts-Auktionen unterstützt, und der Veröffentlichung der neuen eAuktions-Broschüre haben wir die Wiener Linien zum Interview eingeladen.

Herr Binder, seit wann nutzen die Wiener Linien die ANKÖ eAuktion und wie haben Sie den ANKÖ kennengelernt?

Harald Binder, Wiener Linien: „Die ANKÖ eAuktion nutzen die Wiener Linien (in Folge „WL“; Anm. d. Red.) seit 2014. 2013 wurde der Beschluss gefasst, ein „eigenes“ Auktions-Tool einzurichten. Bis dahin hatte eine Anwaltskanzlei die E-Auktionen für die WL durchgeführt. Die Wiener Stadtwerke haben daraufhin Kontakt mit dem ANKÖ aufgenommen, der in Entsprechung dieses Wunsches in relativer kurzer Zeit ein bis heute gut funktionierendes Tool entwickelt hat, mit dem die WL seither die elektronischen Auktionen durchführen. Grund für die diesbezügliche Kontaktaufnahme mit dem ANKÖ war der Umstand, dass die Wiener Stadtwerke bereits seit 2011 den ANKÖ als Ausschreibungsplattform nutzen.“

Welche Arten von Beschaffungen werden von den Wiener Linien im Besonderen mit der ANKÖ eAuktion durchgeführt?

Harald Binder: „Es liegt in der Natur der Sache, dass sich elektronische Auktionen besonders unkompliziert für Leistungen eignen, bei denen die Preisbildung relativ einfach ist. Also Dienstleistungen und Lieferleistungen bei denen sich der Netto-Gesamtpreis aus nur einem Einheitspreis und der Menge zusammensetzt. Der öffentliche Auftraggeber ist auch bei einer elektronischen Auktion angehalten, eine Preisangemessenheitsprüfung durchzuführen. Aus diesem Grund setzen die WL die elektronische Auktion bei Verkehrsdienstleistungen ein, bei denen ein Km-Preis anzugeben ist und bei Kaufverträgen, wo ein Stückpreis, jeweils hochgerechnet auf die Menge, verlangt wird.“

Wie ist der Umgang mit dem ANKÖ eAuktion-Portal? Brauchen Sie oft Support vom ANKÖ-Support-Team? Können Ihre Anforderungen voll erfüllt werden?

Harald Binder: „Anforderungen werden erfüllt, Support war in letzter Zeit nur einmal erforderlich, weil die Daten von der ANKÖ Vergabeplattform in ‚eVergabe+ (nach BVergG)‘ einmal nicht übertragen wurden. Positiv ist, dass jedes Anliegen sofort bearbeitet wird. Man hat das Gefühl, in ‚guten Händen‘ zu sein. Die Bedienung ist unkompliziert, zumal nun die Bieterdaten von der Vergabeplattform übernommen werden können. Bisher mussten die Bieterdaten manuell hinzugefügt werden, was den Zeitaufwand und die Fehleranfälligkeit erhöht hatte.“

Worin sehen die Wiener Linien die besonderen Vorteile, die für sie durch die Nutzung des ANKÖ eAuktion-Portals entstehen?

Harald Binder: „Vor allem bei Aufträgen die großes Interesse am Markt hervorrufen, werden erhebliche Preisreduktionen erzielt. Preisabsprachen der Bieter werden erschwert, der Wettbewerb wird belebt.

Die Vergabe des Betriebs von Autobuslinien erfolgt nach dem Billigstbieterprinzip, weil ohnehin die höchsten Qualitätsstandards in der Ausschreibung gefordert werden und eine Vergabe nach dem Bestbieterprinzip keine Erhöhung, sondern vielmehr eine Qualitätsminderung zur Folge hätte. Zuschlagskriterium ist daher nur der Preis, dementsprechend wird eine einfache Auktion durchgeführt.“

Herr Binder, vielen Dank für das Gespräch.

Mit Harald Binder, dem leitenden Sachbearbeiter des BBf (Bereich Busbetrieb Fremdbetriebs) der Wiener Linien gesprochen hat Mag. Thomas Gerstl, Marketing & Kommunikation des ANKÖ.

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